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Glückliche Enten im privaten Garten

Enten im eigenen Garten zu halten ist im Allgemeinen gar nicht so schwierig. Damit sich glückliche Tiere rund um das Haus tummeln ist allerdings auf einiges zu achten. Zur Entenhaltung muss ziemlich viel Platz vorhanden sein. Diese Tiere sollten in einer Gruppe leben können. Enten wollen ausgelassen toben und sie wollen auch auf Nahrungssuche gehen. Zudem müssen Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein und selbstverständlich auch das nötige Wasser. Hierbei ist ein flaches Wasserbecken einem Teich vorzuziehen, da es sich einfacher reinigen lässt. Das Geflügel braucht natürlich auch einen Unterschlupf, in dem es Zuflucht vor Raubtieren, wie beispielsweise vor Mardern und vor Füchsen findet und in dem es im Winter vor Kälte und Nässe geschützt ist. Sind diese Voraussetzungen gegeben, werden sich im Garten glückliche und gesunde Enten aufhalten.

Welche Entenrasse soll es sein?

Es wird zwischen Fleischenten und eierlegenden Enten unterschieden. Sehr fleißig beim Eierlegen ist die Laufente und auch die Khaki Campbellente. Enten, legen in der Regel größere und nahrhaftere Eier als Hühner. Sie sind imstande bis zu 300 Eier jährlich zu produzieren. Die Khaki Campbell Ente ist sehr genügsam und eignet sich deshalb besonders gut zur kommerziellen Eierproduktion. Bei der Welsh Harlequin Ente handelt es sich um einen guten Eierleger, diese Ente ist auch zum Verzehr geeignet. Die Warzenente, eine Haustierform der Moschusente und die Pekingente sind typische Fleischenten. Rouenenten etwa, brauchen 12 bis 15 Wochen bis sie geschlachtet werden können. Als gute Eierleger produzieren sie zirka 100 Eier pro Jahr. Zu den wohl beliebtesten Fleischenten gehören die Pekingenten, sie sind innerhalb von sieben Wochen schlachtreif. Die Tiere mit dem weißen Gefieder legen zudem noch eine beachtliche Anzahl Eier pro Saison. Moschusenten sind eher schlechte Eierproduzenten. Sie haben ein dunkles, mageres Fleisch, da ihre Fettdrüsen unterentwickelt sind. Ihre Eier werden innerhalb 35 Tage ausgebrütet, dazu ist kein Inkubator erforderlich, da die Eltern selber gute Brüter sind. Damit ihr Fleisch nicht zu zäh wird, müssen Moschusenten mit 16 Wochen geschlachtet werden. Auch Stockenten werden in den heimischen Gärten gehalten. Die gefiederten Tiere sind wunderschön anzusehen und sind wahre Schädlingsbekämpfer. Nacktschnecken scheinen eine wahre Delikatesse für sie zu sein, deshalb stehen sie ganz oben auf ihrem Speiseplan.

Der passende Entenstall

Tagsüber halten sich Enten in der Regel bei jedem Wetter in ihrem Auslauf auf. Doch die Nächte sollten die Tiere in einem Entenhaus verbringen, welches den Tieren ausreichend Platz bietet und das zudem gut isoliert ist. Der Stall muss die Enten vor Wind und Regen schützen und sollte über Fenster verfügen, damit für eine optimale Belüftung gesorgt ist. Eine Ente braucht mindestens einen halben Meter Platz im Haus. Der Entenstall gehört mit Einstreu ausgelegt. Besonders praktisch ist, wenn er mit herausnehmbaren Zinkwannen ausgestattet ist, die sich einfach herausziehen und reinigen lassen. Das Entenhaus sollte sich versperren lassen, damit die Tiere vor ihren Fressfeinden, wie etwa den Mardern und den Füchsen geschützt sind. Für den Tag über sollte man den gefiederten Haustieren ein Freigehege als Rückzugsmöglichkeit anbieten.

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Der Standort des Entenhauses

Der Entenstall sollte über eine Grundfläche von 0,5 Quadratmeter pro Tier haben und mindestens über einem Meter Höhe verfügen. Das Haus sollte etwas erhöht aufgestellt werden, sodass das Regenwasser gut abfließen kann. Es ist außerdem sinnvoll das Entenhaus an einer Wand oder einem Zaun zu bauen, damit die Tiere am Abend einfacher in den Stall gebracht werden können. Im Stall sollten sich Nistkästen befinden, in denen die Eier gelegt werden, dann lassen sich diese auch einfacher finden und einsammeln. Für Entenküken ohne Mutter muss bis zur dritten Woche eine Wärmequelle vorhanden sein. Dazu eignet sich beispielsweise eine Infrarotlampe. Die Küken werden von den Erwachsenen getrennt herangezogen. Die Enten trinken am besten aus einer Rinnentränke. Das Wasser darf nicht wärmer als 20 Grad Celsius warm werden, da die Enten andernfalls nicht mehr trinken würden. Das Futter können sie aus einem Trockenfutterautomaten, erhalten, dazu braucht man noch einen Trog für das Weichfutter, sowie eine Raufe für das Grünfutter. Bei der natürlichen Aufzucht baut die Ente ihr Nest. Sobald sie genügend Eier gelegt hat, setzt sie sich darauf und beginnt zu brüten. In der Regel dauert die Brut zirka 28 Tage, nur die Warzenente brütet 35 Tage bis die kleinen Küken schlüpfen.

Land und Wasser sind der natürliche Lebensraum der Enten

Wichtig bei der Entenhaltung im Garten ist genügend Platz für ihren Auslauf und eine ausreichend große Wasserstelle. Enten brauchen ein Wasserbecken, in dem sie ihr Gefieder reinigen können und zudem die Möglichkeit haben nach Lust und Laune zu schwimmen. Es muss kein Gartenteich angelegt werden, besser geeignet ist ein flaches Becken mit einer ausreichenden Größe. Eine Wasserstelle ist eine Voraussetzung für eine artgerechte Entenhaltung.

Die Fütterung der Enten

Im Handel kann man Entenfutter in zahlreichen Sorten erwerben, dazu gibt es Mineralien, Vitamine, sowie Mastfutter für die Tiere zu kaufen. Enten werden ähnlich wie die Hühner gefüttert. Für die ersten Lebenswochen der Küken eignen sich Kükenstarter. Später kann das Futter selbst gemischt werden. Das Geflügel ist eigentlich ein Allesfresser und braucht sowohl Grünfutter als auch eine Menge Proteine und Eiweiß. Da Soja mittlerweile den Ruf besitzt genmanipuliert zu sein, sollte man eher auch die Zugabe dieses Futtermittels verzichten und lieber zu Weizen, gekochten Kartoffeln, Nudeln, Futterrüben und viel Gemüse greifen. Als Futterstelle dient ein spezieller Futtertrog, damit das Futter sauber und trocken bleibt. Die Tiere haben einen täglichen Futterbedarf von 150 Gramm. Bei Mastenten liegt der Bedarf bei 300 Gramm. Besonders hervorzuheben ist, dass die Tiere eine sehr rege Verdauung haben und man deshalb immer für Sauberkeit im Auslauf sorgen muss.

Fazit:

Im eigenen Garten Enten zu halten ist gar nicht so schwierig. Die wichtigsten Voraussetzungen dafür sind ein großer Auslauf für die gefiederten Haustiere und eine geeignete Wasserstelle. Außerdem sollte es Rückzugsorte für die Enten geben. Die Nacht müssen die Tiere in einem Entenstall verbringen. Das Entenhaus sollte mit Fenster ausgestattet sein, damit es genügend belüftet werden kann. Es wird versperrt, damit sich die Fressfeinde nicht an den Enten bedienen können.